Ertragsrechner

Ertragsrechner für Deutschland und Österreich

Solarstrom einfach selbst erzeugen

Eigener Solarstrom senkt Ihre Stromkosten und macht Sie gleichzeitig unabhängiger von steigenden Strompreisen. Ob mit einem kleinen Balkonkraftwerk oder einer Anlage auf dem Dach, wir zeigen Ihnen, wie viel Strom die Sonne bei Ihnen erzeugt, was das kostet und ab wann es sich rechnet.

Rechner für Balkonkraftwerk und Photovoltaik
Realistische Werte statt geschönter Prognosen
Verständlich erklärt, auch ohne Vorwissen
Photovoltaik Berechnen

Zwei Wege zum eigenen Solarstrom

Balkonkraftwerk oder Photovoltaik: Was passt zu Ihnen?

Welche Lösung die richtige ist, hängt vor allem davon ab, wie Sie wohnen. Wer zur Miete oder in einer Wohnung lebt, startet mit einem Balkonkraftwerk. Dieses wird einfach an die Steckdose angeschlossen und deckt einen Teil des Stroms, den Kühlschrank, Router und andere Dauerverbraucher brauchen. Wer ein eigenes Haus hat, kann mit einer Anlage auf dem Dach einen großen Teil seines Stroms selbst erzeugen, auch für Wärmepumpe und E-Auto.

Balkonkraftwerk

Für Mieter, Wohnungseigentümer und alle mit Balkon, Terrasse oder Garten

Zwei Module am Geländer oder auf der Terrasse, eingesteckt in eine normale Steckdose. Klein, günstig und ohne Handwerker.

Kosten
ab rund 400 €
Ertrag pro Jahr
rund 700 kWh
Bezahlt nach
rund 3 bis 4 Jahren
Montage
selbst, an der Steckdose

Photovoltaik auf dem Dach

Für Hausbesitzer mit eigenem Dach

Eine vollwertige Solaranlage, die einen großen Teil Ihres Stromverbrauchs deckt, auch für Wärmepumpe und E-Auto.

Übliche Größe
5 bis 15 kWp
Kosten pro kWp
rund 1.000 bis 1.400 €
Ertrag pro kWp und Jahr
rund 750 bis 1.000 kWh
Bezahlt nach
rund 9 bis 11 Jahren
Montage
durch einen Fachbetrieb

Ausrichtung und Neigung

Wie Ausrichtung und Neigung den Ertrag beeinflussen

Nicht jedes Dach zeigt perfekt nach Süden, und das muss es auch nicht. In der Simulation sehen Sie am Beispiel einer Anlage mit 10 kWp, wie sich der Ertrag verändert, wenn Sie Himmelsrichtung und Neigung verstellen. Wenn Sie wissen möchten welchen Ertrag Ihre Dachfläche erzielen kann, nutzen Sie unseren  PV-Ertragsrechner, oder  Balkonkraftwerk-Rechner, wenn Sie ein Balkonkraftwerk planen.

Parameter

45°

O

45 °

O

Effizienz & Ertrag

%

Jahresertrag

kWh/Jahr

Jahresverlauf

Sommer / Winter

Wirtschaftlichkeit

Was bringt eigener Solarstrom in Euro?

Ob sich eine Anlage lohnt, entscheiden drei Zahlen: wie viel Strom sie erzeugt, wie viel davon Sie selbst nutzen und was Sie für Strom aus dem Netz bezahlen. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart den vollen Strompreis von 25 bis 35 Cent. Für eingespeisten Strom gibt es deutlich weniger, in Deutschland derzeit 7,7 Cent, in Österreich je nach Anbieter rund 4 bis 13 Cent.

Rechenbeispiel Balkonkraftwerk

Den Überschuss speist ein Balkonkraftwerk meist ohne Vergütung ins Netz. Hier zählt also nur, was Sie selbst nutzen.

Ertrag pro Jahr
rund 700 kWh
Davon selbst genutzt (60 %)
rund 420 kWh
Ersparnis bei 30 ct pro kWh
rund 125 € im Jahr
Bezahlt nach, bei rund 400 €
gut 3 Jahren

So rechnet sich eine Dachanlage

Wie viel Sie selbst nutzen, hängt von Ihrem Haushalt ab. Mit Wärmepumpe oder E-Auto macht sich eine Anlage schneller bezahlt.

Ertrag pro kWp und Jahr
rund 750 bis 1.000 kWh
Selbst genutzt, ohne Speicher
meist 20 bis 35 %
Der Rest wird eingespeist
und vergütet
Bezahlt nach
rund 9 bis 11 Jahren

Mehr selbst nutzen, schneller sparen

Legen Sie Waschmaschine, Spülmaschine oder das Laden des E-Autos in die sonnigen Stunden. Wann Ihre Anlage am meisten liefert, zeigt unser Sonnenstand-Simulator.

Sie haben ein Dach und planen eine PV-Anlage?

Vergleichen Sie Angebote von Fachbetrieben aus Ihrer Region und finden Sie heraus, was Ihre Anlage tatsächlich kostet.
Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich.

Das Anfrageformular wird geladen …

Fazit

Eigener Solarstrom lohnt sich, ob auf dem Balkon oder auf dem Dach

Solarstrom vom eigenen Balkon oder Dach ist deutlich günstiger geworden. Ein Balkonkraftwerk kostet rund 400 Euro, erzeugt rund 700 kWh im Jahr und hat sich nach gut 3 Jahren bezahlt. Eine Anlage auf dem Dach kostet mehr, spart dafür ein Vielfaches und deckt einen großen Teil Ihres Verbrauchs, auch für Wärmepumpe und E-Auto.

Für beide gilt: Entscheidend ist, wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart 25 bis 35 Cent, für eingespeisten Strom gibt es deutlich weniger. Ausrichtung und Neigung spielen dabei eine kleinere Rolle als oft gedacht. Ost- und Westdächer erzeugen rund drei Viertel eines Süddachs und liefern ihren Strom dafür gleichmäßiger über den Tag.

Wie viel eine Anlage bei Ihnen bringt, berechnen Sie mit unseren Rechnern: dem Balkonkraftwerk-Rechner für Balkon, Terrasse und Garten und dem PV-Ertragsrechner für Ihr Dach. Wer eine Dachanlage plant, kann zusätzlich kostenlos Angebote von Fachbetrieben aus der Region vergleichen.

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Balkonkraftwerk: ab rund 400 €, rund 700 kWh im Jahr, bezahlt nach gut 3 Jahren.
  • PV-Anlage: rund 1.000 bis 1.400 € und 750 bis 1.000 kWh im Jahr pro kWp, bezahlt nach rund 9 bis 11 Jahren.
  • Selbst genutzter Strom spart 25 bis 35 ct, eingespeister bringt in Deutschland 7,7 ct, in Österreich rund 4 bis 13 ct.
  • Süden ist ideal, Ost oder West bringt rund drei Viertel, ein Flachdach rund 83 % des Bestwerts.
  • Alle Rechner sind kostenlos und gelten für Deutschland und Österreich.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten zu Balkonkraftwerk und Photovoltaik

Balkonkraftwerk oder PV-Anlage: Was lohnt sich mehr?

Ein Balkonkraftwerk macht sich schneller bezahlt, meist nach gut 3 Jahren, spart aber nur rund 100 bis 150 Euro im Jahr. Eine PV-Anlage auf dem Dach braucht rund 9 bis 11 Jahre, spart dafür aber ein Vielfaches. Wer ein eigenes Haus mit geeignetem Dach hat, holt mit Photovoltaik deutlich mehr heraus. Für Mieter und Wohnungen ist das Balkonkraftwerk der einfachste Weg zum eigenen Solarstrom.

Wie viel Strom erzeugt ein Balkonkraftwerk, wie viel eine PV-Anlage?

Ein typisches Balkonkraftwerk erzeugt rund 700 kWh im Jahr. Eine PV-Anlage auf dem Dach liefert je nach Ausrichtung und Neigung rund 750 bis 1.000 kWh pro kWp Leistung. Übliche Anlagen für ein Einfamilienhaus haben 5 bis 15 kWp.

Darf ich als Mieter ein Balkonkraftwerk betreiben?

Ja, mit Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft. In Deutschland gelten Balkonkraftwerke seit 2024 als privilegiert, die Zustimmung darf also nur noch in Ausnahmefällen verweigert werden. Welche Punkte Sie außerdem klären sollten, zeigt unsere Checkliste.

Welche Ausrichtung ist die beste?

Den höchsten Ertrag bringt eine Ausrichtung nach Süden mit 30 bis 40 Grad Neigung. Südost und Südwest liegen nur rund 5 % darunter, Ost und West bei rund drei Vierteln, ein Flachdach bei rund 83 %. Senkrecht am Balkongeländer erzeugen Module rund 60 % des Bestwerts, fangen dafür die Wintersonne gut ein.

Lohnt sich ein Stromspeicher?

Ein Speicher verschiebt Solarstrom vom Tag in den Abend und erhöht so den Eigenverbrauch. Er kostet aber viel Geld und verlängert die Amortisation heute meist. Ob er sich bei Ihnen lohnt, hängt davon ab, wie viel Strom Sie abends brauchen und was der Speicher kostet.

Was ändert sich 2027 bei der Einspeisevergütung?

In Deutschland soll die feste Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen ab 2027 entfallen, und neue Dachanlagen sollen höchstens die Hälfte ihrer Leistung einspeisen dürfen. Anlagen, die bis Ende 2026 in Betrieb gehen, behalten nach dem Entwurf die heutige Vergütung. Balkonkraftwerke sind von der Einspeisegrenze ausgenommen. Beschlossen ist das Gesetz noch nicht.

Gelten die Rechner auch für Österreich?

Ja. Sie geben Ihren Standort ein, und Strompreis sowie Einspeisetarif passen Sie selbst an, etwa an den Tarif der OeMAG oder Ihres Energieversorgers. Beachten Sie, dass in Österreich auf die Anschaffung einer PV-Anlage 20 % Umsatzsteuer anfallen.

Sind die Rechner kostenlos?

Ja, alle Rechner auf ertragsrechner.com sind kostenlos. Sie sehen das Ergebnis sofort und können Ihre Angaben beliebig ändern, um verschiedene Varianten zu vergleichen.